In der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde staatlicherseits erzwungenes Doping betrieben. Es war der größte Sport- und Dopingskandal weltweit.  Sportler leiden unter den Folgen noch bis heute, auch 30 Jahre nach dem Mauerfall. 

 

Die Zahl der betroffenen Sportler, die zum Zeitpunkt des Dopings zum Teil minderjährig waren und oft nicht über den Charakter der ihnen verabreichten Präparate aufgeklärt wurden, wird auf 12.000-15.000 geschätzt, von denen bei etwa 15 Prozent körperliche oder psychische Spätfolgen davontrugen oder daran gestorben sind. Viele von ihnen kämpfen bis heute auf Anerkennung und Entschädigung. Das Doping-Opferhilfe-Gesetz, durch welches anerkannte Opfer eine Entschädigung in Form einer Einmalzahlung erhielten,  lief Ende des Jahres 2019 aus. Eine Entfristung hat der Gesetzgeber abgelehnt.

 

Mit diesem fotografischen Projekt möchte ich aufzeigen, dass es sich hierbei um Menschen handelt und nicht nur um Fallakten. Ich möchte Betroffenen die Möglichkeit geben, ihre Geschichte seelisch zu verarbeiten und damit abzuschließen. Die Fotos sind für die ehemaligen Sportler und anerkannten Dopingopfer kostenlos.

 

Interessenten können sich gerne über das Kontaktformular bei mir melden.

Note: Please fill out the fields marked with an asterisk.

Kontakt:

Bella von Einsiedel

Lübbener Straße 12

10997 Berlin

+49(0)176 31245577

info[at]bellavoneinsiedel.de

Weitere Webseiten:

Folgen auf:

facebook & Instagram